Über Kalk

Kalk (Stadtbezirk 8)

Dieser Stadtbezirk umfasst neun Stadtteile. Humboldt/Gremberg, Vingst, Höhenberg, Merheim, Ostheim, Brück, Neubrück, Rath/Heumar und Kalk. Letzterem verdankt der Bezirk zugleich seinen Namen. Im Norden grenzt er an Mülheim und im Osten an die Städte Bergisch Gladbach und Rösrath an. Im Süden wiederrum wird der Bezirk durch Porz und im Westen von Deutz abgegrenzt.

Namentlich wurde Kalk im Jahr 1003 in einer Schenkungsurkunde des Kölner Erbischofs Heribert an eine Benediktinerabtei zum ersten Mal erwähnt. Das übertragene Objekt war der Hof Kalk. Die große Fläche Bauland und die niedrigen Grundstückpreise sorgten dafür, dass Kalk in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum beliebten Standort zahlreicher Industriebauten und Fabriken wurde. 1877 erhielt die Gemeinde das eigene Stadtrecht, welches noch bis ins Jahr 1910 Bestand haben sollte. Erst dann wurde der Bezirk nach Köln eingemeindet.

 

Humboldt/Gremberg

Dieser Stadtteil verdankt seine Entstehung der Eingemeindung Grembergs im Jahr 1910. Humboldt gehörte ursprünglich zum Verwaltungsbezirk Deutz und wurde schon 1888 Teil Kölns. Nach der Fusion diente Humboldt/ Gremberg vor allem als Wohnraum für die zahlreichen Arbeiter des Nachbarortes Kalk mit seiner großen Industrie. Aus dem gleichen Grund enstand auch eine neue Siedlung der Wohnungsbaugesellschaft GAG in Humboldt/ Gremberg.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges siedelten auch einige Unternehmen von Kalk nach Humboldt/ Gremberg über und brachten somit neue Arbeitsplätze in den Stadtteil. In dieser Zeit entstanden auch viele Mietshäuser, die noch heute die Erscheinung des Stadtteils prägen. Heutzutage befinden sich hier vor allem mittelständige Unternehmen.

Im Stadtteil befinden sich zwei katholische Kirchen. St. Engelbert ist ein in den 1920 entstandener Neubau im Stile des Expressionismus. In den 50er Jahren entstand St. Marian. Die evangelischen Christen bekamen 1963 mit dem Theodor-Fliedner Haus ihr eigenes Gotteshaus. Das Gremberger Wäldchen lädt zu Spaziergängen und Erholung ein.

 

Stadtteil Kalk 

Lange Zeit war Kalk eine bloße Ansammlung kleiner Hofgemeinschaften. Doch im 19. Jahrhundert sorgte die Industrialisierung dafür, dass sich der Stadtteil in eine florierende Industriestadt wandelte. Reichlich Baufläche und  niedrige Preise für die Grundstücke trugen ihren Teil dazu bei. Kalks Eingemeindung nach Köln erfolgte erst 1910.
Foto Nr.:96963    

Wie ganz Köln kam es auch in diesem Stadtteil zu verherrenden Zerstörungen durch die Bombenangriffe des Zweiten Weltkrieges. Am Ende waren knapp 90 Prozent Kalks zerstört. Als wichtiger Standort für die Industrie wurde ein schneller Wiederaufbau betrieben. Viele der Fabriken und Industriebauten wurden mittlerweile jedoch geschlossen und abgerissen. Der Stadtteil befindet sich im Wandel zu einem Wohn- und Verwaltungsviertel.

Das Erscheinungsbild des Stadtteils wird von zahlreichen Bauten aus der Gründerzeit, zunehmenden Grünanlagen und Neubauten geprägt. Einige der alten Industriebauten stehen unter Denkmalschutz. Die Kalker Hauptstraße und die Köln-Arcaden machen den Stadteil zu einem beliebten Einkaufsziel. Das  Odysseum ist eine weitere Attraktion Kalks.

Quelle: www.bilderbuch-koeln.de


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