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Spiel und Spaß im Humboldtpark

von A Tschechowski - Sozialraumkoordination, am 12.07.2016



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Gebrauchte Fahrräder und Helfer für Flüchtlinge gesucht

von A Tschechowski - Sozialraumkoordination, am 12.07.2016


Kalk (kg). "Notunterkunft 26" klingt wie ein Science-Fiction-Streifen oder wie die Doku über ein Lager auf einem Insel-Atoll. Gemeint ist aber ein Gebäude des Kaiserin-Theophanu-Gymnasiums mitten in Kalk. Bis zu 120 Männer sind in der Doppelhalle untergebracht. "Das Camp von der Kantstraße", nennt es Bülent Erdogan. 

Mit Theresa Köhler bildet er das Koordinatoren-Duo von "Willkommen in Kalk - Refugees Welcome". Die Unterkunft, an der Außenwand mit vielen Glasbausteinen errichtet, grenzt an die Wiersbergstraße. Geht man hinaus, steht man vor der "bambule Kaffeebar", gegenüber sitzen Leute vor der Szene-Kneipe "Trash-Chic". Die "Ecke" hat einen alternativen Anstrich, man fühlt sich hier mitten im Leben. Wie man sich als Flüchtling fühlt? Die Menschen kommen aus dem Nahen Osten oder aus Nord-Afrika und haben einen langen Weg und Entbehrungen hinter sich.

Sie alle tragen ein Schicksal mit sich. Manche von ihnen sind mit gebrauchten Fahrrädern zugange, fahren durchs Veedel, wie der 18-jährige Maila Asmaill Amjad aus Syrien und Omar Saeed, 28 Jahre alt, aus Irak. "Am Anfang hatten wir ein Pfandsystem, jetzt erwerben die Leute ein Rad", sagt Köhler. Bisher gebe es etwa 35 dieser Räder; aufgespürt, ausgerüstet und gewartet von der Initiative.
"Wir sind seit Februar aktiv, 15 bis 20 Leute und zwischen 30 und 50 Jahre alt", sagt die 31-jährige, die Islamwissenschaften studierte und eine Ausbildung zur Speditions- und Logistikkauffrau absolviert. Bülent ist Referent bei der Ärztekammer und Journalist, Alaa Alnaser floh aus Aleppo und ist Computer-Ingenieur. Der 29-Jährige ist Mitglied der Initiative. Wie alle macht er das freiwillig, ehrenamtlich und gern.

"Wir suchen gebrauchte Fahrräder", sagt Erdogan, der gleich um die Ecke wohnt. "Wir sammeln auch Geld für die Anwaltsvertretung im Asylverfahren." Man helfe bei der Übersetzung von Lebensläufen, bei Anfragen wegen eines Praktikums. "Neue Leute können sich melden und Projekte vorschlagen", sagt der 41-Jährige. Der Anspruch sei, dass die Angebote mit den Männern besprochen werden. So entstehen offene Malangebote im Klarissenkloster, ein junger Flüchtling zeigt auf seinem Smartphone seine talentierten Zeichnungen. Jeden ersten Donnerstag im Monat werden Museen besucht, samstags gibt es ein offenes Café. Vier bis fünf Lehrer des Gymnasiums und Mitglieder der Initiative bieten Deutschkurse an, wovon zum Beispiel Alnaser profitiert. Im Klarissenkloster (Kapellenstraße 51-53) wird am 9. Juli von 13.30 bis etwa 16 Uhr zum Soli-Café eingeladen. Es gibt weitere Angebote.

Das alles formt sich und wächst. Dr. Fritz Bilz war kürzlich zu Besuch, der Historiker ist Mitglied der Willkommens-Initiative Brück, die ebenfalls im Zuge der Unterbringung von Flüchtlingen entstand. Seit Dezember leben allein reisende Männer im "Camp an der Kantstraße".
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Landesmittel für Spielplatz beantragt

von A Tschechowski - Sozialraumkoordination, am 12.07.2016


Kalk (ac). "Das wird ein großer Gewinn für den Kalker Norden", freute sich Marco Pagano von der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung. Nach dem Jugendhilfeausschuss hat jetzt auch die Bezirksvertretung einer Beschlussvorlage zugestimmt, die die Sanierung des Spiel- und Bolzplatzes an der Eythstraße für 540.000 Euro vorsieht. 

Hintergrund: Der Stadtteil Kalk führt beim Mangel an Spielplätzen die Rangordnung der Stadttteile an, in der benachbarten Kasernenstraße ist Wohnungsneubau geplant. Die Spielfläche wird so neu angeordnet, dass getrennte Anlagen für jüngere und ältere Kinder, angeordnet um einen halbkreisförmigen Platz, entstehen. Für ältere Kinder sieht der Entwurf ein Kletternetz, eine so genannte "Doppelseilpentagode" mit Rutschen und Verbindungstunnel vor. Auf dem Rasen ist eine Seilbahn geplant. Für jüngere Kinder gibt es eine große Sandfläche mit Spielhaus und Karussell, eine Doppelschaukel bleibt bestehen. Eine Tischtennisplatte soll auf den Spielplatz versetzt werden, auch ein Streetballkorb wird von der Grünanlage in den Bolzplatz versetzt. Dieser bekommt einen neuen Bodenbelag, zwei Fußballtore und zwei Streetballkörbe.

Zu 70 Prozent hat die Stadt für den Spielplatz eine Förderung aus dem NRW-Stadterneuerungsprogramm beantragt. 90.000 Euro sind für die Planung vorgesehen, 450.000 für die Ausführung. Auch Michael Plückthun von der CDU-Fraktion begrüßte den Entwurf, wies aber darauf hin, dass Anwohner sich wegen der langgestreckten, schlauchförmigen, schlecht einsehbaren Anlage mehr Kontrollen des Ordnungsamtes wünschen. Pagano ergänzte die Beschlussvorlage um den Passus, dass die Bezirksvertretung eine Einbeziehung bei der Bürgerbeteiligung wünscht.

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25.07.2016, Ort: Humboldtpark Humboldt-Gremberg

Spiel und Spaß im Humboldtpark


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